Schule und Lehrer

Pink Floyd: We don‘t need no thought control …

About teaching and learning / My life as a teacher / More to come soon …

My father, who worked as a Primary Teacher and Deputy Principal said to me when in Brisbane and 3 months before his death:

1.

Never teach people, you are there to educate them, and they have to learn on their own.

2.

Never be unfriendly to your students and their parents, because they are your clients, and you are their role model.

3.

Never beat your children, because they are most vulnerable: You will damage their soul for ever.

4.

Never lose control in front of your students, rather leave the room.

5

Never lose your patience with your students, as they do not know any better.

6

Never interrupt your students while they are speaking.

7.

Never lose your sense of humour, because education must be fun and funny as well.

8.

Never get stressed, rather keep breathing or get some fresh air.

9.

Never get bored while teaching, if you do, something is wrong, and it is not their fault.

10.

Observe, do not judge.

11.

Expect nothing and you will achieve a lot.

12.

In a nutshell: Get to know your students, and guide their learning in response to their individual needs.

phb

SCHULE und LEHRER/-INNEN
Hier werde ich LINKS und lesenswerte Texte sammeln, die schwer zugaenglich oder vergriffen sind und fuer den eigenen Gebrauch / wie Studium / kostenfrei zur Verfuegung stehen – ein kommerzieller Gebrauch ist ausdruecklich nicht gestattet (der Verfasser phb).

SCHÜLER ERINNERN SICH

Was macht einen guten Lehrer aus?

Lehrerinnen und Lehrer prägen uns häufig fürs ganze Leben. Was macht die ganz besonderen Pädagogen aus? Schüler erinnern sich an ihre besonderen Lehrkräfte – das reine Fachwissen ist dabei oft zweitrangig.

Mehr erfahren Sie auf FAZ.NET unter: 
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/schueler-erinnern-sich-was-macht-einen-guten-lehrer-aus-16904960.html?premium=0x3fc00afbe268d4457c5c72b99b25f994&GEPC=s5

Gesendet aus FAZ.NET Erhältlich im App Store 

Kleiner Ausschnitt aus dem FAZ Artikel (vgl. Link)

Die große Frage, was einen guten Lehrer ausmacht, ist nicht leicht zu beantworten. Josef Kraus hat sich viele Jahre darüber Gedanken gemacht. Als Direktor eines bayerischen Gymnasiums ist er häufig selbst in die Vertretungsstunden gegangen und hat den Schülern ein Angebot gemacht: Entweder macht er als Deutschlehrer eine Stunde Grammatik mit ihnen, oder die Schüler sollten ihm erzählen, was aus ihrer Sicht einen guten Lehrer ausmacht. Weil sich fast keiner für Grammatik entschied, erfuhr Kraus viel. Am Anfang der Schullaufbahn, in den fünften Klasse, ging es vor allem darum, welche Lehrer sympathisch und witzig sind, wer bändigen und unterhalten kann. „Mit 15, 16, wenn es mehr Richtung Abitur ging, legten die Schüler größeren Wert auf die fachlichen Fähigkeiten, auf wirklich guten Unterricht“, sagt Kraus. Mit der Zeit hat Kraus neun Punkte für sich entwickelt, die einen guten Lehrer ausmachen: und hier sind sie genannt, falls du den gesamten Artikel nicht lesen kannst (phb):

1. Kann gut erklären, weil er fachlich souverän ist. Kann spannend erzählen.

Das ist für Kraus der vielleicht wichtigste Punkt. „Wenn ein Physik- oder Geschichtslehrer sein Fach so begriffen hat, dass er begeistert davon berichten kann, steckt er damit automatisch die Schüler an.“

2. Ist ein Vorbild an Neugier, also Vorbild fuer Life-long Learning: Er lernt nie aus, anstatt vorgeben, immer alles zu wissen.

3. Ist gerecht. Das impliziert, dass er wenn notwendig auch streng sein kann/muss. Er kann sich also durchsetzen.

4. Ist politisch neutral, dabei aber durchaus engagiert, vertritt eine Meinung.

5. Ist Chef im Ring, ohne es immer zeigen zu müssen. (vgl. drei)

6. Ist bei aller gebotenen Loyalität souverän auch gegenüber der Obrigkeit, die er aber respektiert, weil verantwortlich.

7. Zeigt, dass er junge Menschen mag. Traut ihnen etwas zu, mutet ihnen aber auch etwas zu. Statt immer nur zu fordern: Challenges meistern, zeigt dabei Geduld und kann auch Inhalte wiederholen, ohne zu meckern.

8. Behält auch mal etwas für sich, wenn die Eltern es nicht unbedingt wissen müssen.

9. Räumt auch selbst einen Fehler oder eine Schwäche ein. Das beeindruckt Schueler*innen oft sehr, wenn authentisch.

10. Ist nicht zynisch, verletzend und kennt sich selbst sehr gut! Muss sich folglich nicht staendig beweisen, dass er der Beste an der Schule ist!

Mehr dazu? Dann einfach weiterlesen …(phb)

Warum scheitern so viele junge Lehrer? Ein Artikel der FAZ.

Sind Zensuren in der Schule wichtig / koennen sie ganz abgeschafft oder besser ersetzt werden? Durch was genau?

In meinem langen Lehrerleben (GYM) wurden Zensuren immer weniger wichtig. In den ersten 10 Dienstjahren habe ich noch lange Diskussionen mit Schueler*innen gefuehrt und sogenannte Notendiskussionen nicht nur erlaubt, sondern bewusst initiiert.

Dabei habe ich wohl alle Formen der Transparenz als geschulter Beratungslehrer ausprobiert, Feedback mdl und ganze Umfragen klassenweise, die allein in der Auswertung mich sehr viele Zeitstunden gekostet haben.

Mit der Distanz des Lehrers im Ruhestand und 8 lange Jahre ohne Zensurendiskussionen, kann ich heute nur junge Lehrer ermuntern, keine Notendiskussionen zu fuehren, stattdessen fuer eine Abschaffung zu sorgen und Schueler*innen in den Prozess einer fairen Bewertung weitgehend einzubeziehen. Sie haben ein feines Gespuer fuer Gerechtigkeit und wissen sehr genau, was gut und nicht so gut gelungen ist.

Die sechs Schulnoten sind im heutigen Schulbetrieb dank ihrer subjektiven Festlegungen weitgehend wertlos geworden, eine Vergleichbarkeit und eindeutige Kriterien fuer Bewertungen gibt es trotz aller schriftlichen Kataloge nicht, bzw. besteht nicht einmal innerhalb eines Faches an einer Schule Konsens: Was Kollege X mit ausreichend bewertet, findet Kollegin Y gut!

Mehr dazu nicht an dieser Stelle, das Lied ist zu alt und muss hier nicht erneut gesungen werden.

Dennoch sind die Notendefinitionen bis zu den 15 abgestuften Zensurenpunkten der Oberstufe wertvoll, weil sie gut und schlechter abgestuft in Zahlen fassen, Zensurenpunkte 00 bis 15, wobei die Note gut folglich 10 / 11 / 12 Zensurenpunkten entspricht.

Jeder Mensch hat recht genaue Vorstellung von gelungen gleich gut (11 ZP) und besser (12 ZP) oder sogar sehr gut (13 bis 15 ZP).

Jeder versteht, was ausreicht (05 ZP) und was nicht ausreicht, oder was gerade noch ausreichen wird. 4 Minus bzw. 04 Zensurenpunkte!

Und jeder begreift ohne eine Diskussion, das war ok – also befriedigend (08 ZP).

Welche Lehrkraft nennt heute noch eine Leistung nicht (un-)genuegend gleich nicht mehr mangelhaft? (00 ZP) Und aus welchen Gruenden genau?

Die “gute” Lehrkraft gibt “gute” Noten, so mein Fazit nach 40 Jahren Schuldienst in Deutschland, und wer das nicht glauben oder wahrhaben will, sollte sich mal die allgemeine Zensuren – Durchschnittsentwicklung in Deutschland seit der Wiedervereinigung anschauen. Statistisch ueber 10 Jahre gleich Abi Notendurchschnitt.

Im Umkehrschluss: Die Inflation der Schulnoten in den letzten 10 Jahren erklaert sich schlicht und einfach damit, dass in der Regel gute Noten keine Probleme bereiten, die Lehrkraft sich also nicht rechtfertigen muss. Schulleiter haben meist keine Handhabe, sich in die Zensurenvergabe einzumischen, auch haben sie genug zu tun und werden Konflikte im Kollegium vermeiden wollen.

Mir sagte vor Jahrzehnten mal ein junger Deutschkollege: Sehr gut gebe ich nie, dann muss der Schueler schon besser sein als ich, und ich bin gut! Kommt also nie vor.

Gut, dass diese Zeiten von Selbstherrlichkeit vorbei sind!

Mehr dazu bald an dieser Stelle …. best yours phb

– //////// –

Vergriffene Titel des Didaktikers Hermann Giesecke (Prof. Dr. em – Uni Goettingen)

LINK

Gymnasien und Stadtteilschulen in Hamburg – aus der ZEIT

LINK

Immer wieder und regelmaessig besuche ich das Archiv des Journalisten Reinhard KAHL, bekannt durch seine Filme zum Thema SCHULE und auch seine Kolumnen, u.a. in der ZEIT.

Zugang zum Netzwerk Archiv der Zukunft

LINK

Precht im Gespraech mit Reinhard Kahl – YOUTUBE

Hier findest du einen Kommentar von mir aus dem Jahr 2013,

gymschar

My first year as a teacher near Lueneburg in Germany – 1979.

Flipped Class – TED von Christian Spannagel

10 Irrtuemer – guter Vortrag von Christian Spannagel  (s. o.)

Gender Discussion and G Huether

Deutsche Schulakademie und Zugang zum Netzwerk NOS – Neue Oberstufe

  • 13. Aug 1961 – Bau der Mauer in Berlin

    August 13, 2021 by

    Heute vor genau 60 Jahren wurde die damals so genannte Schandmauer gebaut … ich war 12 Jahre alt und besuchte seit Ostern 1960 die Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe, Holstein. Es gab ein Gymnasium fuer Maedchen, die Auguste-Victoria-Schule. Maedchen traffen wir erstmals bei der Tanzschule und beim Tanztee … in unseren Klassen gab es keine Maedchen und… Read more

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